Judo: Westdeutsche Einzelmeisterschaften Männer und Frauen in Bochum

Am Samstag den 29.09.2018 starteten Emily Scholten und Nils Owsianny für den Judo-Club Velen-Reken e.V. bei den WDEM Judo in Bochum, da sie sich am vorherigen Samstag bei den Bezirkseinzelmeisterschaft Qualifiziert hatten, Emily mit einem ersten Platz und Nils mit einem zweiten Platz in Ihren Gewichtsklassen.

Emily hatte in ihrer Gewichtsklasse bis 52 kg neun Gegnerinnen. Dieses bedeutete, dass sie im Doppel-KO System kämpfte. Zu Beginn hatte sie als erstplatzierte ein Freilos und war damit schon direkt in der nächsten Runde. Bei ihrem ersten Kampf durfte sie gegen eine gesetzte Kämpferin antreten. In diesem Kampf ging Emily mit einem Waza-Ari (halber Punkt) in Führung und konnte dann nach 2:13 Kampfzeit den Kampf mit einem Haltegriff für sich entscheiden und zog damit ins Halbfinale ein.
Ihr zweiter Kampf verlief nicht ganz so erfolgreich. Sie lag anfangs mit einem Waza-Ari in Führung, aber die Gegnerin schaffte es ebenfalls mit einem Wazari gleichzuziehen. Danach konnte Emily leider nicht mehr dagegen halten und verlor diesen Kampf.
In ihrem letzten Kampf schaffte Emily es wieder einen Waza-Ari zu erzielen. Leider konnte Sie Führung nicht verteidigen und der Gegnerin gelang ein Ippon (voller Punkt) und damit war der Kampf vorzeitig zu Ende.
Emily erreichte mit dieser Leistung einen 5. Platz und qualifizierte sich hiermit für die Deutschen Pokalmeisterschaften in Kirchberg an der Murr.

Nils hatte in seiner Gewichtsklasse bis 66 kg 14 Gegner. Es wurde ebenfalls im Doppel-KO System gekämpft. Obwohl er seine Wettkampflizenzkarte vergessen hatte, ließ ihn die Sportliche Leitung antreten, da er im System mit einer gültigen Wettkampflizenz stand.
Ebenfalls mit einem Freilos startete er in der ersten Runde. In der zweiten Runde, seinem ersten Kampf, kämpfte er stark und war auf einer Ebene mit seinem Gegner. Bei einem Angriff mit  Seoi-Nage schaffte er es den Gegner zu werfen, aber leider ist er während des Wurfes über sein Nacken abgerollt, was beim Judo eine Hansoku-make (höchste Bestrafung während des Kampfes) und damit direktes Beenden des Kampfes und den Sieg für den Gegner bedeutet.
Trotzdem durfte er seinen zweiten Kampf noch bestreiten. Dort traf er auf einen erfahreneren Gegner, bei dem Nils mit seinem Griff nicht durchkam und verlor diesen dann im Haltegriff. Damit war er aus dem Turnier ausgeschieden.